Ergebnisse der
unabhängigen
hessischen
Kulturkommission
K
urz vor der Jahrtausendwende berief die damalige MinisterinRuth Wagner eine unabhängige Kulturkommission unter Vorsitz von Prof. Dr. Hilmar Hoffmann ein. Ziel war die Erarbeitung von Vorschlägen für die Gestaltung zukunftsfähiger kulturpolitischer Rahmenbedingungen.
Am 16. Dezember 2002 wurden die Vorschläge der Kommission im Hessischen Ministerium für Wissenschaft & Kunst vorgestellt.
D
ie Empfehlung sollte nun in den Landtag gehen und spätestens nach der Neuwahl eingebracht und verhandelt werden. Das Papier ist so gut, dass schon Frau Wagner zornig reagierte. Die neue absolute Mehrheit der "sicheren Zukunft" kann nicht verdächtigt werden, dass sie das Papier gelesen oder verstanden haben könnte.D
ie Grundlage ist aber auf jeden Fall gehaltvoll und wird nicht einfach übergangen werden dürfen. Positiv zu bewerten ist die deutliche Stellungnahme für eine vielfältige Kultur gerade auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen und unabhängig von rein finanziellen Aspekten. Als Lektüre also nicht nur für Kultur-, sondern auch insbesondere für Sozial- und Finanzpolitiker auf Landes- und kommunaler Ebene emfpohlen.Wichtig für die Soziokultur: Sie gehört zu den 17 als unverzichtbar bewerteten Kulturanbietern bzw. -sparten. Zudem werden die jahre- und zum Teil jahrzehntelangen Hauptforderungen der LAKS (Erhöhung des Etats für Soziokultur, investive Förderung) nicht nur geteilt, sondern aufgrund dringender Notwendigkeit sogar übertroffen.
Der Bericht der Kulturkommission ist öffentlich. Er kann im Ministerium
für Wissenschaft und Kunst unter Telefon 0611-323505 angefordert oder hier
als
pdf-Datei abgerufen werden.
Der Bereich Soziokultur wird schwerpunktmäßig auf Seite 37 behandelt, aber auch an anderen
Stellen ist sie - als Kultursparte oder als einzelnes Zentrum vertreten - aufgeführt.
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