creole = vielfalt

Es gibt viele Beispiele in Geschichte und Gegenwart, wie Migration unser Kulturleben bereichert. Schauen wir etwa die Entstehung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, deren 200jähriges Erscheinen wir dieses Jahr feiern, etwas genauer an, so stellen wir fest, dass viele dieser mündlich überlieferten Märchen vor allem durch hugenottische Flüchtlinge den Weg ins Hessische fanden.
Auch in der heutigen Musikszene gibt es viele Beispiele, wie durch die Begegnung verschiedener Kulturkreise neue Strömungen entstehen. Kreative Fusionen aus Jazz und Volkslied stehen gleichberechtigt neben filigranen akustischen Klängen und modernen elektronischen Sounds. Diesen Entwicklungen nachzugehen und diese Musikerinnen und Musiker bekannt zu machen, ist das Ziel von „creole – globale Musik aus Hessen“, das Teil des bundesweiten Netzwerks „creole – globale Musik aus Deutschland“ ist. Dabei möchte „creole“ mehr sein als nur ein reiner Wettbewerb. Der creole-Trägerkreis möchte die heimische globale Musikszene nachhaltig fördern, durch Vernetzung der verschiedenen Aktiven in der Branche, aber auch durch das Werben für zusätzliche Auftrittsmöglichkeiten für die Bands.

Wir bedanken uns bei allen Förderern, die die diesjährige Auflage von „creole Hessen“ möglich gemacht haben, und freuen uns auf spannende Wettbewerbskonzerte im neueröffneten Kulturzentrum Schlachthof.
Lassen Sie sich inspirieren und überraschen. Sie werden Musik anschließend mit anderen Augen hören!

Der Trägerkreis „creole – globale musik aus hessen“
Ciara George-Lynch, Bernd Hesse, Gereon Schoplick,
Jan Siebert, Sabine Welter