Hier finden sich Informationen aus, um und über Kulturpolitik & -praxis

  • Donnerstag, 19. März 2015

    Industrie – Kultur – Stadtgesellschaft

    Mit der Reihe "Gesichter der Kultur" entfaltet sich die Kultur Kassels im Laufe der Zeit wie in einem Kaleidoskop. Neue Gäste, neue Themen. Das nächste Mal „Industriearchitektur als Kulturerbe“. Und der darauf bezogene Appell lautet: Salzmann darf nicht sterben! Die ehemaligen Weberei-Bauten von 1905 und 1913 im Osten der Stadt sind von Stadtplanern und Architekten längst als Ikonen der für Kassel so prägenden Epoche der Industrialisierung eingeordnet worden. Planer und Kulturschaffende, die in dem als Kulturfabrik genutzten Gebäudekomplex lange Zeit eine Unterkunft fanden, wollen gemeinsam verhindern, dass erneut ein Industriedenkmal aus dem Kasseler Stadtgedächtnis verschwindet. Denn die Anerkennung solcher Bauten als „Kulturerbe“ ist in Kassel noch längst nicht verankert. Noch immer werden der Westen und der Osten der Stadt ungleichgewichtig behandelt. Dabei sind in Weltstädten wie Paris und Breslau hochkarätige Industriebauten längst zum Weltkulturerbe avanciert. Solche Versäumnisse aufzeigen, Alternativen diskutieren und den Blick schulen, soll zum Diskussionsthema werden bei der nächsten Ausgabe der Gesichter der Kultur. Unter dem Titel „Industrie – Kultur –Stadtgesellschaft“ finden sich am

    Montag, 23. März,  18 Uhr, im KAZ im Kulturbahnhof (Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel) 

    gleich drei  Experten zusammen, um unter der Moderation von Prof. Dr. Ernst-Dieter Lantermann zu diskutieren.

    Dabei will das Mitglied des Deutschen Werkbundes, Dr. Folckert Lüken-Isberner, als Stadt- und  Regionalplaner speziell auf die Denkmalwürdigkeit  der Salzmann-Bauten auf Grund von sowohl geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen und technischen Gründen eingehen. Seine Frage: Wie schützen und erhalten wir in der Stadt solche Industriearchitektur? Ihm gegenüber wird Oliver Leuer, der lange Jahre als Geschäftsführer der Kulturfabrik Salzmann die Geschicke der Kulturschaffenden mit begleitet hat, seine Position vertreten. Last but not least rückt Prof. Dr. Heinz Bude von der Universität Kassel als Soziologe die Stadtgesellschaft und deren Kulturverständnis in den Blickpunkt. 

  • Donnerstag, 19. März 2015

    Petition Rettet Salzmann: 4000 Unterschriften. Übergabe an Kommunalpolitik- und Verwaltung

    15:45 Uhr | Rathaus Kassel – vor dem Stadtverordnetensaal

    Am Montag, den 23. März 2015, um 15.45 Uhr, wird die Petition „Rettet Salzmann“ an den Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Herrn Bertram Hilgen und die Stadtverordnetenvorsteherin, Frau Petra Friedrich, zur Weitergabe an die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung übergeben.

    Gäste und Interessierte am Salzmannprojekt sind herzlich willkommen! Informationen hierzu auch gerne telefonisch: 0561-57 25 42 Kulturbüro Kulturfabrik Salzmann e.V.

    Weitere Informationen: www.rettetsalzmann.wordpress.com

  • Mittwoch, 04. März 2015

    Neue Ansprechpartnerin für die Organisation und Betreuung der Kultur & Management Seminare des Kulturbüros Rheinland-Pfalz

    Annalisa Kappeller ist die neue Ansprechpartnerin für die Organisation und Betreuung der Kultur & Management Seminare des Kulturbüros Rheinland-Pfalz. Sie schließe derzeit ihre Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau im Kulturbüro ab und wird im Anschluss weiterhin in diesem Bereich tätig sein.

    www.kulturbuero-rlp.de

    www.kulturseminare.de

  • Mittwoch, 04. März 2015

    Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Rettet Salzmann: Um welchen Preis?“

    Die wechselvolle Geschichte des zuletzt dem Verfall preisgegebenen Salzmann-Areals mit seinem einzigartigen Industriedenkmal im Stadtteil Bettenhausen soll jetzt um ein weiteres Kapitel erweitert werden. Das erste städtebauliche Konzept eines Investors sieht neben der Entwicklung von Wohngebäuden und Eigentumswohnungen in den denkmalgeschützten Ziegelbauten der alten Fabrik auch Flächen für Gewerbe, Kunst und Kultur vor. Bereits bis zum Sommer dieses Jahres soll Baurecht geschaffen werden.

    Die Fraktion der Kasseler Linke in der Stadtverordnetenversammlung lädt alle Interessierten aus diesem Grund im Rahmen ihrer Offenen Fraktionssitzung zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema ein.

    „Rettet Salzmann: Um welchen Preis?“

    Wann: Donnerstag, den 05. März ab 19:00 Uhr

    Wo:  Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Straße 74

    Nach einer Darstellung des Konzeptes wollen wir u.a. der Frage nachgehen, ob der Plan für Salzmann hilfreich ist, die Versorgung von gutem und günstigem Wohnraum in Kassel auszubauen. Welche Auswirkung wird es auf die städtebauliche Entwicklung im Stadtteil haben? Wie kann den Ansprüchen des Denkmalschutzes genügt werden? Was für Anstrengungen muss die Stadt unternehmen, um auch der freien Kunst- und Kulturszene weiterhin Raum zur kulturellen Nutzung des Areals zu schaffen.

    www.kulturfabrik-kassel.de

  • Donnerstag, 19. Februar 2015

    Save The Date / Tagung: Update?! ­ Soziokultur heute und morgen

    Am 12. März 2015 findet die Tagung „Update?! – Soziokultur heute und morgen“ in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin statt – eine Veranstaltung der Stiftung Niedersachsen in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft und der LAG Soziokultur Niedersachsen.

    Dass Veränderungsprozesse notwendig sind, scheint allgemeine gesellschaftliche Überzeugung zu sein. Doch wie sieht das konkret aus? Was bedeutet es für die Soziokultur? Braucht es neue Formate, eine neue Ansprache der Zielgruppen, Kooperationen und Vernetzungen oder mehr Qualifikationen? Die Tagung beschäftigt sich mit Fragen zur Zukunft der Soziokultur in Zeiten des demografischen Wandels. Erste Antworten liefert das von der Stiftung Niedersachsen herausgegebene „Handbuch Soziokultur“ mit seinen Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis und den dort vorgestellten Projekten.

    12.03.2015, Berlin

    Kosten: 25 € inklusive Handbuch Soziokultur.

    Weitere Informationen: www.stnds.de

  • Donnerstag, 19. Februar 2015

    Neues Themenseminar der Kommunal Akademie zur Inklusionsdebatte

    Erfolgserlebnisse für gelungene Inklusionsprojekte werden zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung schon seit  Jahren aus dem Kultur- und Sportbereich gemeldet.

    So lautet also die zentrale Frage: „Was kann kommunale Kulturpolitik zur Inklusion beitragen?“

    Eine UN-Konvention unterstützt das Ziel der vollen und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe von allen behinderten Menschen.

    Die Konvention  wurde 2009 von Deutschland ratifiziert. Damit bekräftigten die politischen Akteure ihren Willen, eine Politik karitativer Wohltätigkeit und damit häufiger Bevormundung durch eine Politik der Menschenrechte zu ersetzen. Behinderte Menschen leben in Städten und Dörfern. Hier lernen und arbeiten sie. Hier werden sie in ihrem Alltag unterstützt, aber hier erfahren sie auch ihre Begrenzungen und Ausgrenzungen. Also ist die kommunale Ebene besonders gefordert. Es gibt zahlreiche beispielhafte Ansätze für neue Modelle, andererseits müssen aber auch noch viele sachliche und gedankliche Barrieren abgebaut werden.

    Wer wäre besser dazu geeignet, dieses „disability-mainstreaming“ zu begleiten und zu unterstützen als der Kulturbereich? Wie können Fragen der Diversität besser diskutiert werden, wenn nicht mit den Mitteln der Künste? Das Seminar richtet sich an alle in der Inklusion Engagierten, sei es beruflich  oder ehrenamtlich. Die Teilnahme kostet inklusive Übernachtung und Verpflegung 65 Euro. Ort der Veranstaltung ist die Schloss- und Museumsstadt Brühl in der Nähe von Köln.

    16.04.2015, Ramada Hotel Brühl-Köln

    Weitere Informationen: www.kas.de/bundesstadt-bonn/de/events/62595

  • Donnerstag, 19. Februar 2015

    Neue regionale Ansprechpartnerin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland

    Seit Januar 2015 ist Susanne Dengel neue regionale Ansprechpartnerin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

    Sie hat Kulturwissenschaften in Saarbrücken und Berlin studiert und war bisher als Kulturmanagerin, Medienpädagogin und in der PR- und Öffentlichkeitsarbeit tätig, arbeitete als Redakteurin einer Buchpublikation und lehrte als Dozentin an der Universität. Sie freut sich sehr auf die Tätigkeit als  regionale Ansprechpartnerin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für die Region Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

    Das Kompetenzzentrum ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung und seit Anfang 2015 beim u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e.V. in Bremen angesiedelt. Das Team des Kompetenzzentrums versteht sich als Mittler zwischen den kreativ Tätigen und den wirtschaftspolitischen Entscheidungsträgern. Das  Ziel ist es, die Kultur- und Kreativwirtschaft regional und bundesweit zu stärken, die Akteure in ihrem unternehmerischen Handeln zu unterstützen und sie als Innovations-Vorreiter für alle Wirtschaftsbranchen sichtbar zu machen.

    Das Regionalbüro mit Sitz in Frankfurt am Main bietet in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland unter anderem Beratung für Unternehmerinnen und Unternehmer, Freiberufler und Gründer der Kultur- und Kreativwirtschaft. In kostenfreien Orientierungsberatungen sprechen wir mit Kreativschaffenden über ihre aktuellen Herausforderungen und erarbeiten mit ihnen Strategien und nächste Schritte für ihre jeweilige Unternehmung. Sie organisieren Veranstaltungen und Workshops, in denen ein von- und miteinander Lernen der Akteure im Vordergrund steht und vermitteln an weitere Ansprechpartner sowie in bestehende Netzwerke.

  • Donnerstag, 19. Februar 2015

    Kulturpolitik für die Popkultur

    Popkultur als Alltagskultur ist für die Lebenswirklichkeit der Menschen bedeutend. Wie bedeutend aber ist sie für die Kulturpolitik? Entwickelte sich Popkultur in den Nachkriegsjahrzehnten als Subkultur, in der sich Widerstand und Protest gegen die herrschenden Verhältnisse ausdrückte, so sind popkulturelle Produkte heute zumeist im Mainstream der kulturellen Produktion verortet. Alten Kategorisierungen wie der Unterscheidung zwischen Hoch- und Massenkultur haben sie sich längst entzogen. Diese Entwicklung wurde wissenschaftlich nachvollzogen. Welche Konsequenzen hat sie kulturpolitisch?

    Besieht man sich die Spielpläne der Theater und Opernhäuser, so wird schnell deutlich, welchen Einfluss die Popkultur auf den gesamten Kulturbetrieb hat. Die Verantwortungsträger der Gegenwartsgesellschaft sind heute allesamt mit Produkten der Popkultur sozialisiert worden, die für die Nachkriegsgenerationen identitätsstiftend wurden. Wie sehr ist das popkulturelle Paradigma also konstituierend für den heutigen Kulturbetrieb? Die Popkultur hat inzwischen auch ihre eigene Geschichte, ihren Kanon und ihre Archive. Wie schlägt sich diese Tatsache institutionell nieder und wo besteht kulturpolitischer Handlungsbedarf?

    Einer der kulturpolitischen Hauptaufgaben ist die Förderpolitik. Popkulturelle Produkte haben eine andere Beziehung zum Markt, auf dem sie sich im Unterschied zu vielen ‚klassisch‘ geförderten kulturellen Ausdrucksweisen durchsetzen. Wenn Popkultur als gesellschaftlich und künstlerisch relevant erkannt wird, wie soll sie gefördert werden? In den Strukturen der klassischen Kulturförderung, oder gibt es andere Konzepte? Wie gehen insbesondere Kommunen mit der Frage der Popkulturförderung um? Wie wird gerade in den großen Metropolen der kulturpolitische Spagat zwischen Kulturwirtschaftspolitik als Standortpolitik und klassischer Kulturpolitik in Anwaltschaft für Soziokultur, kultureller Bildung und Hochkultur gemeistert?

    Sie sind herzlich dazu eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. 

    20. Bis 22. Februar 2015

    Weitere Informationen: www.loccum.de

    www.loccum.de/akademie/anreise.html

  • Donnerstag, 19. Februar 2015

    Herausforderungen und Probleme der Kulturförderung im 21. Jahrhundert

    Diskussionsveranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion / Fraktion vor Ort

    Kultur und Medien gehören zu einer offenen, bunten und vielfältigen Gesellschaft. Sie hinterfragen gesellschaftliche Entwicklungen kritisch und versuchen diese positiv im Zeitgeist zu beeinflussen. Darüber hinaus schafft Kultur aber auch Bewusstsein, Identität und die Freiheit zur Entwicklung des Einzelnen. In diesen Zusammenhängen wird deutlich: der Zugang zu Bildung und Kultur ist unverzichtbar. Die Kulturlandschaft der Bundesrepublik Deutschland, gerade im Theaterbereich, ist so vielfältig wie kaum in einem anderen Land. Sie schafft unterschiedlichste Arbeitsmöglichkeiten und besitzt neben ihrem kulturellen Eigenwert auch wirtschaftliche Bedeutung.

    Die Zukunft der Kulturförderung bzw. der Kulturinfrastruktur steht in weiten Teilen Deutschlands vor enormen Problemen und Herausforderungen.

    Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus den unterschiedlichsten Kulturbereichen möchten wir daher mit Ihnen  die aktuelle Situation vor Ort erörtern, effektive Lösungsansätze diskutieren und über die Positionen der SPD Bundestagsfraktion informieren.

    17.02.2015, Waggonhalle Kulturzentrum e.V.

    Programm:

    20.00 Uhr    Begrüßung

    Sören Bartol, Bundestagsabgeordneter für Marburg-Biedenkopf

    20.10 Uhr    Einführung und Aktuelles aus der SPD-Bundestags¬fraktion

    Siegmund Ehrmann, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender im Ausschuss für Kultur und Medien

    20.30 Uhr    Aktuelle Herausforderungen und Probleme der Kulturförderung

    in Marburg-Biedenkopf. Was muss wo und wie konkret verbessert werden?

    Christine Dahrendorf, Freischaffende Künstlerin

    Gero Braach, Geschäftsführer des Kulturladens in Marburg (KFZ)

    Matthias Faltz,  Intendant des Hessischen Landestheaters Marburg

    Annegrete Henke-Reinarz, Vorstandsmitglied der Künstlervereinigung Marburg-Biedenkopf (KÜV)

    21.10 Uhr    Diskussion mit dem Publikum und Möglichkeit, Fragen zu stellen

    22.00 Uhr    Fazit und Ausblick - Sören Bartol, MdB

    Weitere Informationen: www.spdfraktion.de/service/termine/herausforderungen-und-probleme-der-kulturf%C3%B6rderung-im-21-jahrhundert