Publikationen

  • Dienstag, 24. April 2018

    Der Kulturatlas Hessen - Bestandsaufnahme auf 224 Seiten

    Der Kulturatlas ist die erste umfassende Bestandsaufnahme der staatlichen Kulturförderung in Hessen.

    Die einzigartige Kulturlandschaft Hessens auch weiterhin zu sichern und weiterzuentwickeln, ist ein wichtiges kulturpolitisches Ziel. Notwendige Grundlage hierfür ist eine umfassende Bestandsaufnahme der staatlichen Kulturförderung in Hessen.

    Der Kulturatlas liefert nach Kultursparten differenziert Informationen zu den kulturellen Aktivitäten, die das Land Hessen im Jahr 2015 gefördert hat, und ist ein erster Baustein für einen Masterplan Kultur. Er bietet eine kompakte Übersicht über die Grundsätze der Kulturpolitik Hessens und beschreibt die Kulturförderung in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen.

    Der Hessische Kulturatlas steht auf der Webseite des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur zum Download bereit.

  • Dienstag, 03. April 2018

    Wie wollen wir leben? - Zeitschrift SOZIOkultur 1-2018 erschienen

    Anders zu leben war ein Gründungsimpuls der Soziokultur und ist es oft bis heute. Aber was heißt das, anders? Der Frage, wie wir leben wollen, widmet sich die aktuelle Ausgabe der SOZIOkultur.

    Ob im Lebendigen Dorf Lüchow in Mecklenburg-Vorpommern, im Rollbergkiez in Berlin-Neukölln, im WIR-projekt in Baden-Württemberg oder in der Sargfabrik im Westen von Wien – überall setzen sich die Akteure für ihre Visionen von einem gemeinsamen Leben ein, gestalten, planen und kämpfen dafür. Sie verbinden wirtschaftliches und ökologisches Engagement mit sozialer Einbindung und kulturellem Freiraum.

    Die ufaFabrik, selbstverwaltetes Kultur- und Lebensprojekt, gibt es seit 39 Jahren. Mit Kultur- und Bildungsangeboten bereichert der Hotspot den Berliner Süden. Von Anfang an dabei ist Sigrid Niemer. Sie kann sich gar kein anderes Leben vorstellen als dieses Miteinander im ständigen Wandel – selbstbestimmt, frei, glücklich.

    Neu gegründet hat sich die Straze in Greifswald. In einem ehemaligen Gesellschafts- und Konzerthaus  erkämpften und erbauen sich die Akteure einen Raum, in dem sie miteinander leben und arbeiten und ihre Stadt bereichern können – hierarchiefrei, verantwortungsvoll, solidarisch.

    Der Publizist, Autor und Transformationsmanager Davide Brocchi entwickelte 2013 in Köln mit dem „Tag des guten Lebens“ ein Realexperiment, das viele Menschen miteinander in Bewegung brachte. Es fand ein starkes Echo und seither viele Nachahmer*innen. Das Gute Leben ist für ihn nur so denkbar: gemeinsam, dialogisch, demokratisch.

    2015 gründete eine Gruppe Medienmacher*innen transform, das Magazin fürs Gute Leben. Autor Marius Hasenheit beleuchtet Netzwerk, Redaktionsarbeit und Themenfindung. Er und seine Mitstreiter*innen setzen dem Mainstream konstruktiven Journalismus entgegen – positiv, humorvoll, lösungsorientiert.

    Außerdem: STADTKULTUR HAMBURG startet die Kampagne „#KULTURmachtAUF“ für eine offene Gesellschaft. Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen e.V. veranstaltete den Kongress „Kultur der Gegenwart – und was sie kostet!“. Das internationale Degrowth-Netzwerk kämpft für mehr Ressourcengerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim initiierte die Europäische Konferenz zum ländlichen Raum „Artistic Processes and Cultural Partizipation – New Perspectives for Rural Development“.

    Das und noch mehr lesen Sie in der aktuellen SOZIOkultur. Erhältlich im Shop auf www.soziokultur.de oder als Online-Version.

  • Montag, 12. März 2018

    Wertedebatte: Von Leitkultur bis kulturelle Integration

    Die Debatte um die Werte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und auf die sich die Mehrheit der in Deutschland Lebenden beziehen, gleicht einer Fieberkurve. Mal geht die Tempe­ratur hoch, hitzig, fieberhaft wird diskutiert, gestritten, polemisiert, was erlaubt ist, was in Deutschland üblich ist, wer was tun muss, um dazugehören, wie unsere Leitkultur auszusehen hat. Dann wieder sinkt die Temperatur der Debatte etwas. Es finden mehr sachliche Diskussionen statt, die sich durch ernsthaftes Nachdenken und eine kritische Reflexion auszeichnen. Die Wertedebatte gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Diskussionen der letzten Jahre. Die sogenannte Flüchtlingskrise hat diese Debatte noch einmal angeheizt, aber sie ist schon deutlich älter. In diesem Buch sind Beiträge aus Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates aus über zehn Jahren zusammengefasst, die viele Facetten der Fieberkurve zeigen. Es geht um die Themen Leitkultur, Werte und Tugenden, den Kulturstaat und das Staatsziel Kultur, die Kunstfreiheit, die Diskussion um einen Kanon, um die Fragen Was ist deutsch? Was ist Heimat?, um Deutschland vom Auswanderungs­ zum Einwanderungsland, um kulturelle Integration und Erwerbsarbeit, um kulturelle Integration als Thema der Medien und der Zivilgesellschaft, um kulturelle Integration als Aufgabe für Kultureinrichtungen und der kulturellen Bildung und die besondere Rolle der Religion in der Integrationsdebatte.

    Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler
    ISBN: 978-3-947308-06-4,
    548 Seiten,
    Preis: 22,80 Euro

    Bestellbar hier im Shop des Deutschen Kulturrats.