Publikationen

  • Montag, 14. Dezember 2015

    Susanne Keuchel/ Viola Kelb (Hg.): Diversität in der Kulturellen Bildung

    Diversität gilt als Grundprinzip und die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen als große Stärke der Kulturellen Bildung. Nicht selten hebt künstlerische Bildungspraxis interkulturelles bzw. transkulturelles Lernen als explizites Bildungsziel hervor. Doch was bedeutet eigentlich diversitätsbewusste Bildung? Und wie offen ist die Kulturelle Bildung wirklich für die vielfältigen Bedürfnisse unterschiedlichster Zielgruppen?

    Das Buch beleuchtet diese und weitere Aspekte systematisch aus verschiedenen Blickwinkeln. Neben allgemeinen fachlichen Perspektiven werden Erkenntnisse und Belange aus der kulturellen Bildungspraxis sowie daraus resultierender Fortbildungsbedarf aufgegriffen.

    Susanne Keuchel (Prof. Dr.), geb. 1966, ist Direktorin der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung und Honorarprofessorin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.
    Viola Kelb (Dipl.-Päd.), geb. 1977, ist Studienleiterin der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung.

    Bestellt werden kann das Buch (auch als E-Book-Version) beim transcript Verlag.

  • Sonntag, 29. November 2015

    T-Report für Non-Profits 2015

    Als erste empirische Studie gibt der IT-Report für Non-Profits 2015 für Deutschland und Österreich einen umfassenden Überblick über die Nutzung von Informationstechnologie im sogenannten Dritten Sektor.

    Mit Antworten von über 3.400 Vereinen, Stiftungen, gGmbHs und anderen gemeinnützigen Organisationen – unabhängig von ihrer Größe und ihrem Tätigkeitsschwerpunkt - liefert der IT-Report repräsentative Marktdaten zur Nutzung von IT und internetbasierten Diensten.

    Wenn Sie Privatperson sind oder von einem Unternehmen kommen, benutzen Sie bitte einfach das unten angegebene Bestellformular. Dies gilt auch für gemeinnützige Organisationen, die nicht auf Stifter-helfen.de registriert sind.

    Hier geht es zum Bestellformular für nicht registrierte Organisationen bzw. Personen.
    Weitere Informationen auch unter: www.stifter-helfen.de

  • Montag, 09. November 2015

    Neue Ausgabe der »Kulturszene«: Fonds Soziokultur stellt Kulturprojekte aus dem Förderjahr 2014 vor

    Die »reisegruppe heim-weh«! organisiert eine performative Stadtrundfahrt von und mit Asylsuchenden aus Leipzig, in »Clips for Matter« aus Dortmund erkunden deutsche und niederländische Jugendliche multimedial den weltweiten Umgang mit Ressourcen, Leben und Sterben aus Schülersicht kennzeichnen den »Perspektivenwechsel« aus Oldenburg, ein Opernparcour verwandelt das brandenburgische Dorf Klein-Leppin zum »Wunderland«, gehörlose und hörende Jugendliche aus Berlin entwickeln zusammen »Die taube Zeitmaschine« und das dokumentarische Punkrock-theater aus Eberwalde präsentiert mit der »heiligen Gaby« ein Stück deutscher Geschichte im Zeichen der Wende: Qualität und Vielfalt der soziokulturellen Projekte in der neuen »Kulturszene« sprechen für sich.

    Die jetzt vorliegende neue Ausgabe der Fonds-Zeitschrift enthält 20 ausgesuchte Projektbeispiele aus dem Förderjahr 2014 sowie eine statistische Auswertung der Antragsentwicklung und Förderpraxis für den Zeitraum zwischen 2009 und 2014. Dadurch soll nicht nur ein Eindruck von der Breite und dem Engagement der soziokulturellen Szene vermittelt werden. Diese Dokumentation trägt auch dem kulturpolitischen Anspruch des Fonds Soziokultur Rechnung, Förderentscheidungen transparent und nachvollziehbar zu machen.

    Ein „Wettbewerb um die besten Projektideen“ – unter diesem Motto fördert der Fonds Soziokultur modellhafte Kulturprojekte in Deutschland. Seit seiner Gründung im Jahr 1987 durch bundes-weite Verbände aus der Soziokultur, der freien Kulturarbeit und der kulturellen Bildung unterstützt er solche Vorhaben und Initiativen, die abseits der gesicherten Pfade im Kulturbetrieb etwas Neues, Ungewohntes und Überraschendes entwickeln wollen.

    Die neue Ausgabe der »Kulturszene« (Nr. 15) kann gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 2,20 Euro (in Briefmarken) über die Geschäftsstelle des Fonds bezogen werden:

    Fonds Soziokultur
    Haus der Kultur
    Weberstraße 59a
    53113 Bonn

  • Montag, 02. November 2015

    Sekundäranalyse bestehender Untersuchungen zur Förderung der Freien Darstellenden Künste erschienen

    Der Bundesverband der Freien Darstellenden Künste hat das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft mit einer Untersuchung der Förderstrukturen der Freien Theater in Bundesländern und Kommunen beauftragt. Basis dieser Studie war eine Bestandsaufnahme bisherigen Untersuchungen und deren Sekundäranalyse.
    Deren Ergebnisse sind nun veröffentlicht und stehen auf der Website des Bundesverbands zum Download zur Verfügung.

  • Montag, 02. November 2015

    Neue Studie des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft: »Förderpotenziale für Kultur in ländlichen Räumen«

    In wirtschaftlich schwachen Regionen und dünn besiedelten Gebieten kumulieren die Effekte des demografischen Wandels. Inzwischen haben sich flächendeckend integrierte Ansätze für Entwicklungskonzepte für ländliche Räume etabliert, in die auch kulturelle Aspekte und Kulturakteure im ländlichen Raum einbezogen werden. Vor diesem Hintergrund hat die BKM eine Studie des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft finanziert, die eine Bestandsaufnahme von Fördermöglichkeiten für Aktivitäten und Infrastrukturen in ländlichen Räumen liefert, um jenen dialogorientierten, Ressourcen bündelnden und Strategien optimierenden Ansatz für die Kulturpolitik zu konkretisieren. Unter anderem werden 51 Programme des Bundes, der Länder, der EU sowie anderer öffentlicher und privater Träger untersucht, die Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels in ländlichen Räumen fördern und zugleich geeignet sind, auch kulturelle Vorhaben zu unterstützen.

    Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

  • Mittwoch, 28. Oktober 2015

    Dossier: "Save the Rights!" zur Arbeit der Verwertungsgesellschaften

    Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, legt das Dossier „Save the Rights!“ zur Arbeit der Verwertungsgesellschaften in einer gedruckten und einer Online-Version vor.

    Die Verwertungsgesellschaften sind aktuell wieder einmal in der Diskussion. Bis zum Frühjahr kommenden Jahres muss die EU-Richtlinie zu Verwertungsgesellschaften umgesetzt werden. Der erste Referentenentwurf, der gleichzeitig ein neues Urheberrechtswahrnehmungsgesetz darstellt, liegt inzwischen vor. Die parlamentarischen Beratungen werden sicherlich bald beginnen. In diesem Zusammenhang soll das Dossier „Save the Rights!“ über die Arbeit der Verwertungsgesellschaften informieren, den aktuellen Handlungsbedarf aufzeigen und zur Diskussion anregen.

    Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur, Olaf Zimmermann, sagte: "Verwertungsgesellschaften sind zwar oftmals ungeliebt, aber für den Kulturbereich unverzichtbar. Das Dossier soll dazu beitragen, Vorurteilen über Verwertungsgesellschaften entgegenzuwirken und zu zeigen, in welchem Veränderungsprozess sich die Verwertungsgesellschaften aktuell befinden. Dass Verwertungsgesellschaften kein Auslaufmodell sind, zeigen die Beiträge anschaulich."

    Save the Rights! – Dossier »Verwertungsgesellschaften«.
    Herausgeber: Olaf Zimmermann + Theo Geißler.
    56 Seiten, 28 x 21 cm
    Euro 4,20 (E-Book = kostenfrei)
    ISBN 978-3-934868-36-6

    Mit einem Aufsatz von Bundesjustizminister Heiko Maas und weiteren Texten von: Jürgen Becker; Gabriele Beger; Guido Evers; Christian Flisek; Tilo Gerlach; Ursula Goebel; Dieter Gorny; Harald Heker; Ansgar Heveling, Rainer Just; Petra Kammerevert; Michael Kühn; Klaus Müller; Urban Pappi; Markus Scheufele; Anke Schierholz; Angelika  Schindel; Robert Staats; Sabine Verheyen; Silke von Lewinski; Arthur-Axel Wandtke; Halina Wawazyniak und Olaf Zimmermann.

    Gedruckt zu beziehen über jede Buchhandel oder versandkostenfrei über den Online-Shop des Deutschen Kulturrates: http://www.kulturrat.de/shop.php

  • Donnerstag, 15. Oktober 2015

    Der Förderratgeber: Wie und Wo bekomme ich Geld für Projekte?

    Ich habe eine Idee - wie kann ich diese realisieren? Der neue Förderratgeber speziell für Vereine, Schulen, Kitas, kulturelle, soziale und kirchliche Projekte und Einrichtungen gibt darauf Antworten. Es gibt viele Orientierungshilfen zur Projektarbeit und Antragstellung sowie Einblick in verschiedene nationale und europäische Fördermöglichkeiten. Erstmals in der neuen Auflage u.a. die Chancen und Risiken des Crowdfunding sowie des Bildungssponsoring, die Stiftungslandschaften in Nachbarländern, aktuelle Programme der EU-Förderperiode 2014 - 2020, die Adressen zum Bußgeldmarketing für alle Bundesländer und praktische Tipps zum Aufbau der eigenen Datenbank.

    Zu bestellen unter foerderratgeber.de
    für 17,50 Euro als pdf und für 22,50 Euro plus Porto als Buch.

  • Donnerstag, 08. Oktober 2015

    Kostenloser Download des "Handbuchs Soziokultur"

    Das Handbuch Soziokultur, beziehungsweise alle Hefte, stehen ab sofort als kostenloser Download unter http://www.stnds.de/de/was-wir-foerdern/programme/sozioK/Handbuch-Soziokultur zur Verfügung. 

    Im Handbuch Soziokultur werden erstmalig die aktuellen Erkenntnisse aus Theorie und Praxis gebündelt. Es enthält neben prozessorientierten Projektbeschreibungen innovativer Modellprojekte aus Niedersachsen Artikel, in denen kulturrelevante Themen in Bezug auf die Soziokultur diskutiert werden. Auf über 400 Seiten werden sowohl Entwicklungen als auch Potenziale der Soziokultur aufgezeigt sowie Bezüge zu gesellschaftlichen Herausforderungen hergestellt. Zusätzlich gibt es Tipps zur Antragstellung, zu Social Media und zum Projektmanagement. Aktuelles Zahlenmaterial sowie das Förderprogramm „sozioK“ der Stiftung Niedersachsen werden ausgewertet.

  • Montag, 28. September 2015

    Felix Römer: Verhinderter Held

    Er ist Derjenige, der den Poetry-Slam in der Region Hessen erst populär gemacht hat und doch hatte er Angst, ein Buch zu veröffentlichen. Felix Römer ist einer der gefragtesten Poetry-Slammer der Republik, aber als ihm ein Verlag anbot, seine Gedichte zu veröffentlichen, lehnte er dies ab. Felix war sich nicht sicher, ob seine Lyrik auch ohne den eigenen Vortrag bestehen könne. Nun gibt es seine tollen Gedichte aber endlich als Buch - und sechs der Gedichte kann man dort sogar über Audiolink anhören.

    Die HNA schreibt über Ihn:
    Seine Gedichte bestechen nicht nur durch das richtige Versmaß und die Rhythmik. Sie umarmen den Leser wie einen guten Freund. Man kann mit ihnen lachen und weinen. Oft geht es ums Scheitern, selten ist es so schön wie hier. Er reimt über zerbrochene Beziehungen, Politik und den Generationenkonflikt. In dem Gedicht heißt es: „Weil ich freitags keinen Fisch esse / Du Bitchfresse / Und weil ich mich dann dafür nicht an den Tisch setze / Weil Autorität mir meistens suspekt ist / Und Alter allein kein Grund für Respekt ist.“

    Felix Römer: Verhinderter Held. Mach doch! Aber wenn nicht, halt die Fresse.
    Lyrische Alltagsbewältigungen. Satyr-Verlag, 96 Seiten, 10,90 Euro.

    Weitere Informationen auf der Verlagsseite hier.

  • Donnerstag, 17. September 2015

    Berthold Seliger: Das Geschäft mit der Musik

    Jeder hört Musik, doch kaum einer weiß wirklich, wie sie zum »Produkt« gemacht wird. Dieses Buch ist eine instruktive Einführung in fast alle Facetten des Geschäfts mit der Musik. Es wird erklärt, wie das Tourneegeschäft, die Plattenfirmen, das Copyright, Sponsoring oder die Gema funktionieren, und der Autor diskutiert die aktuellen Geschäftsmodelle und befasst sich mit der Rolle der Künstler und Kulturarbeiter, aber auch mit ihrer miserablen sozialen Situation.
    Doch dieses Buch ist auch eine Streitschrift für eine andere Kultur. Fast alle Bereiche des Musikgeschäfts werden heute von Großkonzernen dominiert – die Vielfalt der Kultur ist längst in Gefahr. Gleichzeitig erleben wir den Quotenterror – es zählt nur noch, was sich »verkauft«.

    Die Verhältnisse werden von Monopolen und der Politik, die den »Staatspop« fördert, bestimmt. Dem setzt Seliger ein Plädoyer für eine selbstbestimmte Kunst entgegen, die nach anderen Kriterien bewertet werden sollte.

    Weitere Informationen auf der Verlagsseite.

  • Dienstag, 18. August 2015

    TTIP-Kultur-Bestseller jetzt auch kostenlos als E-Book!

    TTIP, CETA & Co.: Zu den Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf Kultur und Medien

    Herausgeber: Olaf Zimmermann + Theo Geissler
    Aus Politik & Kultur 13

    ISBN 978-3-934868-34-2 
    270 Seiten, 22 x 16,5 cm 

    Das Buch kann als E-Book unter http://www.kulturrat.de/dokumente/buecher/ttip-kultur.pdf kostenlos als pdf-Datei geladen werden.

    Das gedruckte Buch kann, solange der Vorrat reicht, auch weiterhin über jede Buchhandlung, über amazon oder ebenfalls versandkostenfrei unter: http://www.kulturrat.de/shop.php zum Preis von Euro 14.80 bezogen werden. 

  • Mittwoch, 08. Juli 2015

    Wissen. Können. Weitergeben.

    Bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes

    Alle Informationen

  • Mittwoch, 08. Juli 2015

    SOZIOkultur 2-2015 zum Thema „Inklusion“

    100. Ausgabe der Zeitschrift der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren erschienen.

    Im Jahr 2008 hat die UN-Behindertenrechtskonvention "Inklusion" als Recht für Menschen mit Behinderungen erklärt. Sie sollen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Wie das gelingt, fragt die aktuelle Ausgabe der SOZIOkultur.

    Viele soziokulturelle Zentren und Einrichtungen widmen sich, trotz schwieriger personeller und finanzieller Bedingungen, dem Thema Inklusion. Denn gerade Kunst und Kultur bieten dazu gute Möglichkeiten: Kreativangebote werden vorgehalten, Veranstaltungsprogramme auf Menschen mit Behinderungen ausgerichtet. Dabei werden diese nicht lediglich als Teilnehmer- und Besucher/-innen wahrgenommen, sondern in die Organisation einbezogen.

    Wie das konkret aussieht, zeigt das Kinder- und Jugendtheater Speyer. Für David Winterheld, einen jungen Mann mit Downsyndrom, hat es einen Ausbildungsplatz zum Theaterassistenten eingerichtet. Er erfüllt seine Aufgaben in Verwaltung und Technik und auf der Bühne. Der leidenschaftliche Mime liebt es, sein Bestes zu geben. Ebenso wie seine Mitarbeiter/-innen ist er aus dem Alltag des Hauses nicht mehr wegzudenken.

    Damit Inklusion gelebt werden kann, bedarf es entsprechender Grundlagen und Voraussetzungen. Sie werden von vielen Einrichtungen und Initiativen geschaffen - auch in der Soziokultur. So ist das Kulturzentrum Dieselstrasse in Esslingen komplett barrierefrei und wünscht sich, dass Menschen mit Handicap es ebenso wie alle anderen als "ihr Haus" begreifen. Beim DiS-Festival in Dortmund musizieren und treffen sich Menschen mit und ohne Behinderungen auf Augenhöhe. Das Blaumeier-Atelier Bremen überrascht mit fantastischen Maskenspektakeln und herzerfrischenden Aufführungen. Der Kulturschlüssel Hamburg vermittelt freiwillige Begleiter/-innen und Freikarten für Kulturveranstaltungen. Und im Thalhaus Wiesbaden sind alle Plätze besetzt, wenn Franz das Theater die Spielzeit eröffnet.

    Derartiges Engagement würdigte in diesem Jahr auch der Fonds Soziokultur. Er verlieh seinen Innovationspreis 2015 an Projekte, denen es gelang, den sozialen und kulturellen Mehrwert inklusiver Kulturarbeit besonders deutlich zu machen. Ausgezeichnet wurden der Förderverein der Miriam-Lundner-Grundschule in Halberstadt, das Hamburger Netzwerk barner 16 und die Dortmunder Initiative Kreativität inklusive.

    Das und noch mehr lesen Sie in der 100. Ausgabe der SOZIOkultur. Seit Anfang der 1990er-Jahre hat sich der ehemals vierseitige "Infodienst" zur 40-seitigen, quartalsweise erscheinenden Zeitschrift gemausert. Erhältlich im Shop auf www.soziokultur.de

  • Dienstag, 07. Juli 2015

    "Was zählt!?" Statistischer Bericht der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.

    Veröffentlichung des Statistischen Berichts "Was zählt!?"
    Herausgeberin: Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. (2015)

    Am Welttag der Kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung, am 21. Mai 2015, präsentierte die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren in der Berliner Kunstfabrik Schlot ihren aktuellen statistischen Bericht "Was zählt!?". Er trifft wesentliche Aussagen zu Situation und Perspektiven der soziokulturellen Zentren in Deutschland. Die Auswertung der Daten erfolgte in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie und basiert auf der bundesweiten Befragung von 460 Mitgliedseinrichtungen im Jahr 2014.

    Der Welttag hebt den Beitrag von Künstler/-innen und Kulturschaffenden zum interkulturellen Dialog sowie zum harmonischen Zusammenleben verschiedener Menschen und gesellschaftlicher Gruppen hervor. Soziokulturelle Akteure leisten in diesem Kontext seit über 40 Jahren eine vielschichtige Arbeit. "Kultur von allen für alle" ist dabei leitender Gedanke und Ziel.

    Insgesamt 13,5 Millionen Menschen besuchen pro Jahr die soziokulturellen Zentren. 86.000 Veranstaltungen und 250.000 kontinuierliche Angebote finden statt. Geleistet wird dies von 23.000 Menschen, die aktiv in soziokulturellen Zentren mitwirken. Aber nur ein Fünftel der Einrichtungen kann den festangestellten Mitarbeiter/-innen tarifgerechte Gehälter zahlen. Lediglich 30 Prozent ihrer Einnahmen stehen als institutionelle und 22 Prozent als zweckgebundene Förderung zur Verfügung. Demzufolge müssen soziokulturelle Zentren 48 Prozent ihres Finanzbedarfs selbst erwirtschaften.

    Die sich kontinuierlich verschärfenden Rahmenbedingungen einer gesellschaftlich relevanten Kulturarbeit erfordern weitere Analyse und Auseinandersetzung sowie gezielte Maßnahmen. Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren verweist auf die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags "Kultur in Deutschland" und fordert erneut Bund, Länder und Kommunen auf, die Soziokultur als eine zeitgemäße kulturelle Praxis zu sichern, zu entwickeln und entsprechend ihrer gesellschafts- und kulturpolitischen Dimension zu fördern!

    www.soziokultur.de

  • Montag, 06. Juli 2015

    Verzeichnis hessischer Autoren

    Es hat einige Zeit gedauert aber nun ist es online: Das Verzeichnis hessischer Autoren. Dank der großzügigen Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst konnte ein umfangreiches Verzeichnis mit einigen hundert Autoren zusammengetragen werden.

    Zum Verzeichnis

  • Montag, 06. Juli 2015

    Eine anachronistische Urlaubslektüre

    Diese Buch passt nicht in die Zeit: Mehr als 270 Seiten nur Text, keine Bilder, keine Abstracts zum kurzen Überfliegen. Wer dieses Buch liest, muss sich durch 15 Jahre Politik um internationale Handelsabkommen und ihre Auswirkungen auf den Kultur und Medienbereich kämpfen.

    Also ein Buch für alle, die es genau wissen wollen, warum TTIP, CETA & Co. den Kultur- und Medienbereich gefährden.

    www.kulturrat.de/shop.php

  • Freitag, 26. Juni 2015

    Jahrbuch für Kulturpolitik 2014 - Band 14 - Neue Kulturförderung

    Mit der Neuen Kulturpolitik hat sich auch die Kulturförderung im engeren Sinne verändert. Auffällig ist insbesondere, dass die institutionelle Förderung von Einrichtungen und wiederkehrenden Veranstaltungsformaten zunehmend ergänzt wird durch eine zeitlich befristete projekt- und programmbezogene Förderung. Obwohl es zur quantitativen Dimension dieser Veränderung keine verlässlichen Daten gibt, kann angenommen werden, dass in der Summe ein Betrag von mehreren Hundert Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen dürfte, um Kulturförderung auf diese Weise zu betreiben. Damit ist eine Größenordnung erreicht, die es notwendig macht, über die Ursachen und Folgen und über die Erscheinungsformen dieser Entwicklung nachzudenken.

    Mit dem Jahrbuch 2014 ("Neue Kulturförderung") kann nunmehr auf ein Kompendium von drei Jahrbüchern verwiesen werden (JB 2012: »Neue Kulturpolitik der Länder«; JB 2013 »Kulturpolitik & Kulturplanung«), in dem die aktuelle Kulturpolitikentwicklung in Deutschland dokumentiert wird.

    An den Schwerpunkt schließen sich die regelmäßigen Rubriken an: die Chronik kulturpolitischer Ereignisse, die Bibliografie kulturpolitischer Neuerscheinungen, eine Zusammenstellung der Fachliteratur zum Thema »Kulturpolitik und Planung« sowie Adressen kulturpolitischer Institutionen, Gremien und Verbände.

    Herausgegeben für das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. von Norbert Sievers • Bonn / Essen: Klartext Verlag 2015 • 452 Seiten • 19,90 Euro • ISBN 978-3-8375-1396-7

    BESTELLEN

  • Montag, 15. Juni 2015

    Neuerscheinung: TTIP, CETA & Co. - Zu den Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf Kultur und Medien

    Die 34 Autorinnen und Autoren des neuen Buches "TTIP, CETA & Co." beschreiben aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Auswirkungen der Freihandelsabkommen TTIP, CETA, GATS, TiSA auf Kultur und Medien. In dem Buch sind Beiträge zusammengestellt, in denen es um den Welthandel, den Schutz für Kultur, kulturelle Bildung und Medien, die derzeit in Verhandlung stehenden Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TiSA und nicht zuletzt um die Wirkung der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen geht. Ergänzend sind die Stellungnahmen des Deutschen Kulturrates zur internationalen Handelspolitik versammelt. Im Anhang ist die UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen dokumentiert sowie die Freihandelsabkommen TTIP, CETA & Co. kurz erläutert.

    TTIP, CETA & Co.: Zu den Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf Kultur und Medien

    ISBN 978-3-934868-34-2 
    270 Seiten, 22 x 16,5 cm 
    Euro 14.80

    • Das Inhalts- und Autorenverzeichnis, sowie das Vorwort und die Einleitung des Buches kann hier abgerufen werden!
  • Montag, 15. Juni 2015

    TiSA-Verhandlungen: Wikileaks veröffentlich Dokumente

    Die bisher umfassendste Zahl vorzeitig bekannt gewordener Unterlagen über die Verhandlungen des umstrittenen Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen zeigt den ganzen Irrsinn der Geheimhaltung und lässt für die Nutzer öffentlicher Dienste nichts Gutes erahnen. Siebzehn geheime Einzelunterlagen wurden vor wenigen Tagen durch WikiLeaks öffentlich gemacht, darunter Arbeitspapiere und neun kritische Annexe zu sensiblen Sektoren wie Finanzdienstleistungen, Postdienste, maritime Dienstleistungen, innerstaatliche Regulierung, Telekommunikation, professionelle Dienstleistungen und Arbeitsmigration. Weitere Informationen

  • Freitag, 27. März 2015

    "Handbuch Soziokultur" erschienen

    Mit 54 Beiträgen auf über 400 Seiten ist das Handbuch Soziokultur das bundesweit erste Standardwerk zur Soziokultur. Es enthält eine Vielzahl von Projektbeschreibungen innovativer Modellprojekte aus Stadt und Land sowie aus allen Sparten. Die Darstellungen der Projekte sind prozessorientiert und laden zum Nachahmen ein. Dazu kommen aktuelle Themen, die in Bezug auf die Soziokultur diskutiert werden sowie kulturpolitische Einordnungen (Interkultur, Wirkungsweisen, Qualität und Evaluation, Ehrenamt, Audience Development etc.).

    Auf über 400 Seiten werden sowohl Entwicklungen als auch Potenziale der Soziokultur aufgezeigt sowie Bezüge zu gesellschaftlichen Herausforderungen hergestellt (Demografischer Wandel, Transformation, Generationenwandel etc.). Zusätzlich gibt es Tipps zur Antragstellung, zu Social Media und zum Projektmanagement. Auch aktuelles Zahlenmaterial sowie das Förderprogramm der Stiftung Niedersachsen werden ausgewertet.
     
    Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.
     
    Das Handbuch Soziokultur mit seinen aktuellen Texten aus Theorie und Praxis kann zum Preis von 15,- € zuzüglich 7,- € Versandkosten bei der Stiftung Niedersachsen bestellt werden. Bestellung unter www.stnds.de.