Hier finden sich Informationen aus, um und über Kulturpolitik & -praxis

  • Donnerstag, 30. Juni 2022

    Tagung: „Kulturarbeit in ländlichen Räumen. Neue Ansätze und Ideen aus Kultur- und Förderpraxis“

    Welche Rolle spielt Kultur für die Zukunft einer Region? Wie können mithilfe künstlerischer Ansätze Beteiligung, Mitgestaltung und regionale Entwicklung gestärkt werden, und welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

    In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Urbanistik veranstaltet TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel am 30. Juni 2022 eine Tagung zu neuen Ideen und Ansätzen in der Regionalen Kulturarbeit. Regionale Kulturarbeit setzt auf die Vernetzung und Zusammenarbeit unterschiedlicher regionaler Akteure und auf Mitgestaltung in partizipativen und kokreativen Formaten. Damit Kulturprojekte ihr Potenzial für die regionale Entwicklung nachhaltig entfalten können, braucht es stabile Rahmenbedingungen und einen längerfristigen Entwicklungsprozess.

    am 30. Juni 2022, 10:00 – 17:30 Uhr, Halle 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

    Auf der Tagung erhalten Sie Einblicke in unterschiedliche Prozesse Regionaler Kulturarbeit deutschlandweit und lernen im Austausch mit Akteuren aus der Praxis erprobte Instrumente und Methoden kennen. Zur Veranstaltung erscheint eine Handreichung, die Praxiswissen aus sechs Jahren TRAFO-Programm bündelt und Potenziale, Bausteine und Gelingensbedingungen einer regionalen, prozessorientierten Kulturarbeit vorstellt. Begleitend wird ein Empfehlungspapier zur Prozessförderung veröffentlicht und diskutiert.

    Die Tagung findet in Präsenz statt. Ein Teil des Programms wird live gestreamt.

    Das ausführliche Programm & Hinweise zur Anmeldung gibt es hier.

  • Dienstag, 28. Juni 2022

    Fachtagung "Frauen in Führung" - Deutscher Kulturrat lädt am 27. & 28. Juni ein

    Fünf Jahre nach Erscheinen der Kulturrats-Studie „Frauen in Kultur und Medien“ soll reflektiert werden, inwiefern sich die Situation von Frauen im Arbeitsmarkt Kultur und Medien geändert hat: Stehen andere Wirtschaftsbereiche mit Blick auf Frauen in Führungspositionen besser da? Was sind die Anforderungen an moderne Führung? Welche Wirksamkeit haben Frauennetzwerke und inwieweit ebnet Mentoring Frauen den Weg in Führungspositionen? Was bedeutet es, wenn in Segmenten von Kultur und Medien vor allem Frauen tätig sind bzw. Ausbildungen absolvieren? Wie können strukturelle Veränderungen hin zu mehr Vielfalt insgesamt und vor allem in der Führung erreicht werden?

    Mit Referentinnen und Referenten aus Kultur, Wissenschaft und Politik u.a.: Ulrike Bahr MdB, Katrin Budde MdB, Fatima Çalışkan, Professorin Dr. Inés de Castro, Professor Christian Höppner, Professorin Dr. Simone Kauffeld, Boris Kochan, Professorin Dr. Regula Rapp, Dagmar Schmidt, Dr. Susanne Schüssler, Gabriele Schulz, Professorin Dr. Aysel Yollu-Tok und Olaf Zimmermann.

    Die Tagung findet analog statt: Villa Elisabeth, Invalidenstraße 4a in Berlin-Mitte.
    Am Montag, den 27. Juni von 13:00 - 22:00 Uhr; Dienstag, den 28. Juni von 9:00 - 13:30 Uhr.

    Ausgewählte Programmpunkte werden über die Webseite des Deutschen Kulturrates und auf unserem YouTube-Kanal als Live-Stream übertragen.
    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
    Bitte melden Sie sich hier bis zum 15. Juni 2022 an.

  • Sonntag, 08. Mai 2022

    Online Seminarreihe: Engagiert für Geflüchtete aus der Ukraine

    Viele Vereine und Initiativen setzen sich bereits aktiv für die ankommenden Menschen aus der Ukraine ein, andere machen sich gerade auf den Weg. Neben hoher Motivation und Einsatzbereitschaft gibt es auch viele Fragen und Unsicherheiten. In der vierteiligen Online-Seminarreihe der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt werden verschiedene Aspekte des Engagements für geflüchtete Menschen aufgegriffen und aufkommende Fragen gemeinsam mit Expertinnen und Experten beantwortet.

    Zwischen dem 4. April und 5. Mai 2022 können Interessierte teilnehmen. Teil 1 der Reihe ist außerdem auf Youtube verfügbar.
    Alle weiteren Infos auf der Webseite der Stiftung.

  • Donnerstag, 28. April 2022

    Kultur für alle? - 8. Kulturpolitische Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung

    Wir durchleben gerade zutiefst verstörende und verunsichernde Zeiten – Krieg, Pandemie, Klimawandel, zunehmende gesellschaftliche Ungleichheiten und Fragmentierungen – für deren gleichzeitige Bewältigung wir aktuell wenig Antworten haben. Kunst & Kultur können in Krisenzeiten unterstützen und die großen Verunsicherungen erzähl-, greif- und somit bewältigbarer machen. Kulturschaffende stoßen mit ihren Arbeiten insofern auch immer gesellschaftliche Wandlungsfähigkeit an.

    Zu dieser Wandlungsfähigkeit gehört immer auch die Selbstbefragung: „Wen erreichen wir eigentlich mit unseren kulturellen Angeboten? Wer macht Kultur für wen? Wer kann sich im „Kulturmachen und – vermitteln“ beteiligen, wer nicht?“

    Auf der 8. Kulturpolitischen Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 28./29. April werden diese Fragen aufgegriffen und diskutiert, wie das Credo „Kultur für alle“ den aktuellen kulturpolitischen und sozialen Herausforderungen gerecht werden kann. Wie können Zugänge zu Angeboten aus Kunst/ Kultur erleichtert und neue Formate der Ansprache, neue Orte erschlossen werden? Wie bauen wir Brücken zwischen Ost und West für stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Fremdenfeindlichkeit?

    Eine Anmeldung ist hier möglich. Soirée und Tagung können dort auch im Livestream verfolgt werden.

  • Dienstag, 01. Februar 2022

    Infotage: „ALLE DABEI? UNBEDINGT!“ - DIGITALE INFOVERANSTALTUNG ZUM BUNDESFÖRDERPROGRAMM

    Die Beratungsstelle „Kultur macht stark" Baden-Württemberg veranstaltet am 1. Februar 2022 von 15:00 bis 17:00 Uhr eine Digitale Informationsveranstaltung über Zoom zum Bundesförderprogramm „Kultur macht stark“ mit dem Schwerpunkt „Erreichbarkeit der Zielgruppe“

    Was bedeutet „Bildungsbenachteiligung“ bei „Kultur macht stark“? Wie wird die Zielgruppe erreicht? Wie kann ein Projekt mit „Kultur macht stark“ umgesetzt werden? Und welche Möglichkeiten der Antragstellung gibt es noch 2022?

    Wenn Sie sich diese Fragen stellen, dann nehmen Sie an dieser kostenfreien Informationsveranstaltung teil. Dort erhalten Sie wertvolle Tipps und haben die Möglichkeit, sich mit Expert*innen auszutauschen und individuelle Fragen zu stellen.

    Weitere Infos, Anmeldung & Fragen: kultur-macht-stark@remove-this.lkjbw.de und hier.

  • Freitag, 21. Januar 2022

    Workshop: JUNG & AKTIV – MITBESTIMMUNG ERMÖGLICHEN

    Jugendbeteiligung ist notwendig für eine jugendgerechte, zukunftsfähige Gesellschaft. Dabei braucht es gute Konzepte für eine wirkungsvolle Beteiligung von jungen Menschen. Doch wie kann die Beteiligung von jungen Menschen gut gelingen? Welche Spezifika und vielleicht auch besonderen Herausforderungen hat Jugendbeteiligung in ländlichen Räumen? Welche Formate haben sich bewährt?

    Sie sind eingeladen, diese Fragen gemeinsam mit Expert:innen aus der Praxis zu diskutieren. Als Impulsgeberin konnte die Akademie Junges Land gewonnen werden, die Kommunen bei der Beteiligung von jungen Menschen unterstützt. Zudem können Sie sich von Praxisbeispielen inspirieren lassen sowie von deren Stolpersteinen lernen. Darüber hinaus bleibt Zeit und Raum für Ihre Fragen, kollegialen Austausch und Vernetzung.

    Der Workshop richtet sich insbesondere an Mitarbeitende aus Gemeindeverwaltungen oder Kreisverwaltungen, Bürgermeister:innen und Vertreter:innen der Jugendarbeit. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation von Land hat Zukunft mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz statt.

    Termin: 08. Februar 2022, 14:00 - 17:00 Uhr
    Veranstaltungsort: Online
    Kosten: Die Veranstaltung ist kostenlos.

    Weitere Infos und Anmeldung hier.

  • Freitag, 14. Januar 2022

    Podcast: Wohnungsbau versus Kultur - Droht der Hausener Brotfabrik die Schliessung?

    Die Hausener Brotfabrik wurde 1980 als selbstverwaltetes Kulturzentrum gegründet und war für viele Menschen im Stadtviertel Hausen und darüber hinaus ein wichtiger Treffpunkt sozialer Kontakte in den vergangenen 40 Jahren. Jetzt tauchte die Meldung auf, dass das Gelände der Brotfabrik an einem Investor verkauft werden soll. Ein Schock für viele Frankfurter. Auch der Magistrat der Stadt will sich für die Erhaltung der Hausener Brotfabrik einsetzen. Muss die Brotfabrik also zu machen?
    Den Beitrag von hr-Info Kultur können Sie hier anhören.

    Autor: Pablo Díaz
    Veröffentlicht am 14.01.22 um 15:30 Uhr

    Quelle: © Hessischer Rundfunk