Aktuelle Ausschreibungen

Nachfolgend finden Sie aktuelle Wettbewerbe und Ausschreibungen. Das angegebene Datum bezieht sich jeweils auf das Ende des Ausschreibungszeitraums.

  • Donnerstag, 16. Juni 2022

    Save the Date: Tanzkongress 2022

    Der Tanzkongress ist einer der kulturellen Leuchttürme im Programm der Kulturstiftung des Bundes. Seit 2006 bietet er ein Forum für die überregionale Diskussion und Reflexion aktueller Tendenzen des Tanzgeschehens und wurde zu einem wichtigen Ort der Vernetzung und des nationalen und internationalen Austauschs.

    Der Termin für den 2022 bereits zum sechsten Mal stattfindenden Tanzkongress steht fest: Vom 16. bis 19. Juni 2022 versammelt sich die internationale Tanzszene unter dem Titel „Sharing Potentials“ in Mainz, um sich in verschiedenen Formaten über Themen der vielseitigen Berufspraxis, der Selbstverantwortung und des gesellschaftlichen Engagements auszutauschen.

    Im Mittelpunkt der Mainzer Kongressedition stehen die Tänzerinnen und Tänzer und die Chancen und Herausforderungen ihrer verschiedenen Arbeitsrealitäten. Nicht zuletzt sollen die intensivierte Zusammenarbeit zwischen Repertoiretheatern und der freien Tanzszene und die damit verbundenen Potentiale und Perspektiven in den Blick genommen werden.

    Mit einer Nachricht an info@remove-this.tanzkongress2022.de können Sie sich in die Mailing-Liste des Tanzkongresses 2022 eintragen lassen und Neuigkeiten zum aktuellen Stand der Planungen der kommenden Ausgabe erhalten.

    Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website.

  • Mittwoch, 01. September 2021

    Jugend ins Zentrum! - NEUE AUSSCHREIBUNG GESTARTET: 2021_II + 2022

    Der Bundesverband Soziokultur e.V. fördert mit seinem Konzept „Jugend ins Zentrum!“ in den Jahren 2018-2022 Angebote der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche mit erschwerten Zugängen zu Bildung, Kunst und Kultur. "Jugend ins Zentrum!" ist Teil des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Gefördert werden Projekte aller künstlerischen Sparten, bei denen die beteiligen Kinder und/oder Jugendlichen sich aktiv in der jeweiligen künstlerischen Disziplin erproben können und in denen sie eine Kunstproduktion entwickeln und präsentieren.

    Bis zum 13. Juni 2021 können wieder Projektanträge gestellt werden! Es können die Langformate kompakt oder makro beantragt werden. Frühester Projektstart ist der 1. September 2021. Alle Projekte müssen spätestens zum 31. August 2022 beendet sein (Ende von Kultur macht stark II).

    Um einen Antrag auf Projektförderung einzureichen, müssen die folgenden Ausschreibungsdokumente ausgefüllt und unterschrieben bis spätestens zum 13. Juni 2021 per E-Mail an jugend@remove-this.soziokultur.de gesendet werden:

    -Ausschreibungsunterlagen mit Projektszizze, Darstellung der Bündnispartner*innen und Absichtserklärung
    -Finanzplan (kein .pdf), individuell angepasst für das Format makro oder kompakt.

    Alle fristgerecht und vollständig eingereichten Anträge gehen in das Juryverfahren. Sie bekommen eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Die Juryentscheidung wird den Antragsteller*innen ab Kalenderwoche 28 per E-Mail mitgeteilt.

    Nähere Informationen zur Ausschreibung sind auf der Homepage erhältlich.

  • Montag, 09. August 2021

    What the fake?! - Ausschreibungsstart beim Deutschen Multimediapreis mb21

    Ab sofort können sich junge Medienmacher*innen bis 25 Jahre wieder am Deutschen Multimediapreis mb21 beteiligen. Zugelassen sind digitale, netzbasierte und interaktive Projekte, die mit Geldpreisen im Gesamtwert von 11.000 Euro prämiert werden – im offenen Wettbewerb, oder zum Jahresthema „What the fake?!“.

    Seit 23 Jahren würdigt der Deutsche Multimediapreis das kreative Medienhandeln von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Egal, ob Websites, Blogs oder Video-Channels, Apps, Games oder Podcasts: Ausgezeichnet werden Arbeiten und Projekte, die die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten digitaler Medien ideenreich und innovativ nutzen. Die Gewinner*innen dürfen sich auf Geldpreise im Gesamtwert von 11.000 Euro sowie eine Einladung zum Medienfestival nach Dresden freuen.

    Inhaltlich macht der Wettbewerb den jungen Teilnehmer*innen keinerlei Vorgaben, alle Themen und Medienformate sind willkommen. Darüber hinaus regt das Jahresthema „What the fake?!“ zur Auseinandersetzung mit Fake News, Filterblasen und Verschwörungserzählungen an. „Als ein Wettbewerb, der vor allem auf die Chancen und Potentiale digitaler Technologien blickt, möchten wir junge Medienschaffende dazu motivieren, sich kreativ, künstlerisch und vor allem kritisch mit Manipulationsversuchen im Internet und in den sozialen Medien zu beschäftigen“, erläutert Hannes Güntherodt, zuständiger Projektleiter beim Medienkulturzentrum. „Man könnte auch sagen: Wir wollen die Filterblasen zum Platzen bringen.“

    Der Deutsche Multimediapreis mb21 ist eines der wichtigsten Foren für junge digitale Medienkultur in Deutschland. Die Ausschreibung zum Deutschen Multimediapreis mb21 läuft bis 9. August 2021. Interessierte können sich auf der Website www.deutscher-multimediapreis.de über den Wettbewerb informieren und ihre Projekte und Ideen einreichen.

  • Dienstag, 01. Juni 2021

    Wettbewerb "Rauskommen 2021"

    Ob fahrbares Atelier, Familienkunstprojekt im Viertel, Tanz- und Soundperformance im verpönten Stadtteil oder die zielgruppentaugliche Vernetzung zwischen Jugendhilfe-, Kultur- oder Bildungseinrichtung in den Künsten: Das Ziel des Bundeswettbewerbs „Rauskommen! Der Jugendkunstschuleffekt“ ist die Zugänglichkeit künstlerisch-kultureller Bildung. Jugendkunstschulen und Kulturpädagogische Einrichtungen haben hier viel zu bieten. „Rauskommen!“ will ihren dezentralen, mobilen, partizipativen, inkludierenden Projekten und Angeboten eine öffentliche Plattform geben. Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie freuen sich die Ausrichter wie bereits in 2020 ganz besonders auch über solche Projekte, die Kindern und Jugendlichen auf digitalen, digital-analogen oder „kontaktarmen“ Wegen trotz Krise kulturelle Teilhabe ermöglichen.

    Mitmachen können gemeinnützige öffentliche oder freie Jugendkunstschulen und Kulturpädagogische Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet mit ihren kürzlich abgeschlossenen oder laufenden Projekten oder Angeboten, die einzelne oder alle Wettbewerbskriterien berücksichtigen und der kulturellen Bildung in Deutschland einen neuen Impuls geben. Die Projekte und / oder Angebote müssen also in der Praxis erprobt sein. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2021.

    Preise: Die Auszeichnung auf Bundesebene soll die Preisträger vor Ort öffentlichkeitswirksam bei der Fortführung innovativer Arbeitsansätze unterstützen.

    1. Preis 4.000,- Euro
    2. Preis 2.500,- Euro
    3. Preis 1.500,- Euro

    Alle weiteren Informationen finden sich hier.

  • Samstag, 15. Mai 2021

    Open Call - Plakatwettbewerb: Blind Spots in the Street

    Der Wettbewerb ist Teil von Blind Spots in the Sun - einer Reihe von Kunstinterventionen in Kassel, in denen sich der  Künstler Henrik Langsdorf mit Kolonialismus, kollektivem Gedächtnis und Rassismus in Deutschland auseinandersetzt. Primär afrodeutsche Künstler, Illustratoren und Designer sowie BIPoC (Black, Indigenous und People of Color) aus ehemaligen deutschen Kolonien und deren in Deutschland ansässiger Diaspora können bis zum 15.Mai auf www.blindspotsinthesun.org Ihre Plakatentwürfe einreichen. 

    Eine prominent besetzte Jury wird 4 Gewinner ermitteln, deren Plakatentwürfe auf großen Werbeflächen in Kassel plakatiert werden. Weitere Entwürfe werden auf Facebook, Instagram und in einer Ausstellung im August in Kassel gezeigt.

     

    HINTERGRÜNDE: Blind Spots in the Street Plakatwettbewerb

    Dieser Wettbewerb ist Teil von Blind Spots in the Sun - einer Reihe von Kunstinterventionen in Kassel, die sich mit Kolonialismus, kollektivem Gedächtnis und Rassismus in Deutschland beschäftigen. Dieser Aufruf richtet sich PRIMÄR an afrodeutsche Künstler, Illustratoren und Designer sowie BIPoC (Black, Indigenous und People of Color) aus ehemaligen deutschen Kolonien und deren in Deutschland ansässiger Diaspora.

    Der Name Blind Spots in the Sun leitet sich von dem berüchtigten Satz “Auch wir fordern unseren Platz an der Sonne” ab, mit dem der deutsche Außenminister Bernhard von Bülow 1897 die Kolonialpolitik des Kaiserreichs beschrieb. Er spielt auf die vielen blinden Flecken an, die es im deutschen Bewusstsein angesichts dieses Kapitels seiner Geschichte noch immer gibt, und wie er dazu beigetragen hat, eine subtilere Form des Rassismus in der deutschen Psyche zu verankern, die bis heute virulent ist.

    Der Wettbewerb
    Von der Jury werden 4 Gewinner ermittelt, deren Plakatentwürfe auf großen Werbeflächen in Kassel plakatiert werden. Sie werden außerdem auf Facebook und Instagram gezeigt und in einer Ausstellung im August in Kassel. Blind Spots in the Street funktioniert wie eine Werbekampagne: Die Plakate sollen die Neugier des Publikums wecken, aber das Thema nicht direkt preisgeben. Jede Plakatwand ist mit einem QR-Code versehen. Wenn man ihn scannt, führen der QR-Code zur Website www.blinspotsinthesun.org, wo man die Geschichte hinter jedem Bild erfährt. In jeder Geschichte werden ‘blinden Flecken’ angesprochen, die es in der deutschen Mehrheitsgesellschaft gibt zur deutschen Kolonialgeschichte (wie im Bildbeispiel) oder zu Erfahrungen von Alltagsrassismus heute.

    Die Aufgabe
    1.Ein teaser (“Hingucker”) Bild zu entwickeln, das Neugier beim Betrachter erweckt, ohne preiszugeben, worum genau es geht. Damit soll ein breites Publikum dazu gebracht werden, sich über die Themen Kolonialgeschichte und Rassismus zu informieren. Optional kann dazu eine Schlagzeile geschrieben werden.

    2. Einen Text schreiben (500 Worte), der das Publikum zum Nachdenken anregt, indem der Mehrheit wenig bekannte Aspekte der deutschen Kolonialgeschichte und des Alltagsrassismus nahe gebracht werden. Schaut Euch die Texte zu den Beispielen auf unserem Blog an.

    Die Themen
    Spuren, die das deutsche Kaiserreich in ihren ehemaligen Kolonien Kamerun, Togo, Deutsch Südwest Afrika (heute Namibia) und Deutsch Ostafrika (heute Tansania, Ruanda und Burundi) hinterlassen hat. Bezüge zum Rassismus in Deutschland heute.

    Das Ziel
    Ein breites Publikum anzusprechen, bei denen diese Themen blinde Flecken in der Wahrnehmung darstellen und zum Nachdenken anregen.

    Detaillierte Teilnahmeregeln sind auf www.blindspotsinthesun.org einzusehen. Der Einsendeschluss ist der 15.05.2021.

  • Samstag, 15. Mai 2021

    MIXED UP: Wettbewerb für kreative Kooperationsprojekte startet im Mai

    Der MIXED UP Wettbewerb zeichnet kreative Projekte und regelmäßige Angebote Kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche aus, die durch ein Kooperationsteam oder in einem Netzwerk umgesetzt werden. Es werden drei Preise mit je 5.000 Euro vergeben. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2021.

    MIXED UP setzt in seiner Neuauflage in diesem Jahr drei Wettbewerbsschwerpunkte: „Zusammen geht mehr“, „Unsere Themen, unsere Bühne“ und „Auf ins Neue“. Damit zeichnet MIXED UP drei Projekte im Bereich Kunst, Kultur, Spiel oder Medien aus, die durch Kooperation überzeugen, sich mit den Fragen und Interessen der jungen Generation auseinandersetzen oder experimentelle Methoden und zukunftsgewandte Fragen erörtern.

    Teilnehmen können Kooperationsteams aus mindestens einer Organisation oder Einrichtung und Einzelpersonen – aus Kultur, Bildung und Jugendarbeit oder dem Sozialraum, z. B. Jugendkulturzentren, Schulen, Kulturinstitutionen, Kindertagesstätten, Jugendgruppen, Künstler*innen, Kulturvereine, Elterninitiativen etc.

    Der MIXED UP Wettbewerb wird von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) – dem Dachverband für Kulturelle Bildung in Deutschland – und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ausgerichtet.

    Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind zum Wettbewerbsstart am 15. Mai 2021 unter www.mixed-up-wettbewerb.de verfügbar.

    Um über den Wettbewerbsstart automatisch informiert zu werden, können Interessierte ihre E-Mail-Adresse in ein Formular eintragen: https://bkj.nu/361654

  • Sonntag, 02. Mai 2021

    „U25“ und „Allgemeine Projektförderung“ - Fonds Soziokultur fördert partizipative Kulturarbeit

    Mit zwei Ausschreibungen ruft der Fonds Soziokultur zeitgleich zur Einreichung von Projektideen auf. „U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen“ wendet sich an junge Akteur*innen zwischen 18  und 25 Jahren, die erste Schritte bei der Umsetzung eigener Kulturprojekte gehen möchten. In der „Allgemeinen Projektförderung“ vergibt er Fördermittel für größere soziokulturelle Projekte an freie Initiaitven und Einrichtungen. Vom 2. April bis 02. Mai 2021 ist das Antragsportal für beide Förderprogramme geöffnet. Beantragt werden können Gelder für die Durchführung von zeitlich begrenzten Projekten der partizipativen Kulturarbeit in ganz Deutschland. Beginn dieser Projekte darf frühestens Mitte Juli 2021 sein, die Projekte dürfen jedoch bis Ende 2022 dauern. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien stellt dem Fonds Soziokultur hierfür jährlich Mittel in Höhe von 2 Millionen Euro zur Verfügung.

    Was wird gefördert?

    Soziokulturelle Projekte beteiligen Bürger*innen jeden Alters aktiv und bearbeiten gesellschaftliche Fragen mit künstlerischen Mitteln. Wie lassen sich beispielsweise Solidarität oder Fürsorge als Kulturprojekt bearbeiten, wie können Künstler*innen oder Kulturpädagog*innen mit künstlerischen Laien etwas Neues schaffen? Welche Erfahrungen in Bildern, Texten, Sound- und Filmclips von älteren oder jungen Menschen gibt es, wie sie Krisen überstehen oder ihr Zusammenleben wünschen? Anlässe für ein soziokulturelles Projekt finden sich in der Gesellschaft, sie mit künstlerischen Mitteln wie Literatur, Sound, Theater, Comic, Tanz, Perfomance in allen Mischformen aufzugreifen, ist Kern eines soziokulturellen Projektes. Während im Förderprogramm „U25“ bis zu 4.000 Euro (maximal 80%) in einem vereinfachten Antragsverfahren zur Verfügung stehen, können in der „Allgemeinen Projektförderung“ ebenfalls bis zu 80% der Gesamtkosten und maximal 30.000 Euro beantragt werden.

    Informationen zur Allgemeinen Projektförderung sowie zu „U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen“ finden sich auf der Website des Fonds Soziokultur. Die Anträge können über das Antragsportal des Fonds Soziokultur gestellt werden.

  • Donnerstag, 15. April 2021

    Jonge Kunst - Deutsch-Niederländische Kulturprojekte gesucht

    Fonds Soziokultur und Fonds voor Cultuurparticipatie (NL) fördern gemeinsam

    Noch bis 15. April 2021 rufen der niederländische Fonds voor Cultuurparticipatie und der deutsche Fonds Soziokultur gemeinsam zur Antragstellung auf. Aktuell laufende Projekte des grenzübergreifenden Programms zeigen, wie spannend ein Austausch in den Künsten und – bei aller Ähnlichkeit – mit den unterschiedlichen Kulturen sein kann. Die Pandemie steht hierbei nicht im Wege:  Bei „Belongings“ etwa fragen sich Jugendliche in den Niederlanden und in Deutschland gemeinsam gerade aufgrund von Corona, was „Zuhause-Sein“ eigentlich bedeutet und entwickeln eigene digitale Formate und Projekte mithilfe von Profikünstler*innen. Das „Wörterbuch der Fürsorge/Woordenboek der Zorg“ hat sein digitales Äquivalent gefunden und kann auf einen starken, interkulturellen Austausch zum Thema Werte zurückblicken.

    Mit dem niederländisch-deutschen Förderprogramm „Jonge Kunst“ fördern die beiden Fonds partizipative Kulturkooperationen von deutschen und niederländischen Einrichtungen und Initiativen mit bis zu 50% des Projektbudgets. „Jong“ bezeichnet dabei nicht das Alter der Beteiligten, sondern die Idee, die auf etwas Neues zielt.

    Begegnung und Experiment bis 2022
    In der aktuellen Ausschreibung sind deutsche Einrichtungen und Initiativen aus dem Bereich der Soziokultur, Kulturarbeit oder Kulturellen Bildung und Medienbildung gesucht, die gemeinsam mit einem niederländischen Kultur-Partner ein partizipatives Projekt durchführen möchten. Die Förderung zielt auf die Begegnung von unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen wie auch auf verschiedene Methoden der Beteiligung von Laien. Wichtig ist daher auch der Prozess zwischen den Kooperationspartnern und was sie voneinander lernen können. Die Partner müssen bei Antragstellung bereits feststehen, sie reichen eine gemeinsame Idee, jedoch die jeweils eigene Finanzplanung in ihrem Land zur Förderung ein. Bis zu 25.000 Euro je Partner kann beantragt werden, die beiden Fonds fördern zu gleichen Anteilen, d.h. die Maixmalsumme für ein Projekt beträgt 50.000 Euro, der Förderanteil beträgt bis zu 50% der Gesamtkosten. Die Gesamtfinanzierung muss bei der Antragstellung noch nicht gesichert, jedoch geplant sein. Die Durchführung der Projekte hat Zeit bis Ende 2022. Gleichwohl sind – coronabedingt oder als Experiment - neue Formen der künstlerischen und partizipativen Zusammenarbeit ohne reale Begegnung auch von Interesse.

    Alle Informationen sowie Antragstellung online finden Sie unter www.fonds-soziokultur.de sowie für Niederländische Antragsteller unter www.cultuurparticipatie.nl .

  • Mittwoch, 31. März 2021

    MEGAFON – Preis der Joachim Herz Stiftung für herausragendes Engagement in der Sprachförderung

    Der MEGAFON-Preis der Joachim Herz Stiftung zeichnet herausragende Sprachförderkonzepte in Deutschland aus. Er wird jährlich vergeben und richtet sich an gemeinnützige Initiativen, die  innovative Wege zur Entwicklung bildungssprachlicher Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verfolgen. Ziel ist die Befähigung junger Menschen zur persönlichen Verwirklichung in Bildung und Beruf, zur Entwicklung der eigenen Identität und zur selbstbestimmten Teilhabe an einer demokratischen Gesellschaft.

    Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Vieles in unserem Leben hängt davon ab, wie gut wir eine Sprache sprechen und verstehen, wie gut wir lesen und schreiben und die Sprache dafür benutzen  können, unsere eigenen Gedanken auszudrücken. In Deutschland verlassen rund ein Fünftel aller  Jugendlichen die Schule mit nur geringen oder mittelmäßigen Lese- und Schreibfertigkeiten. Unternehmen klagen über mangelnde Grundbildungskompetenzen ihrer Auszubildenden, und der  Anteil der erwachsenen Bevölkerung mit geringer Lesekompetenz liegt weiterhin über dem OECD[1]Durchschnitt. Wer sich ohne Einschränkungen mitteilen und am gesellschaftlichen und politischen  Leben teilnehmen möchte, benötigt dafür sprachliche Kompetenzen. Dies gilt umso mehr im  digitalen Informationszeitalter.

    Die Joachim Herz Stiftung fördert Bildung und Wissenschaft mit besonderem Fokus auf der  Persönlichkeitsbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Mit dem MEGAFON-Preis für  herausragendes Engagement in der Sprachförderung will die Joachim Herz Stiftung die  Bildungschancen junger Menschen in Deutschland verbessern und Projekte unterstützen, die  durch sprachliche Bildung dazu beitragen, dass Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung für alle möglich werden.

    Preiskategorien und Preisgeld
    Der Preis wird jährlich im Spätsommer vergeben in den Kategorien „Sprachförderprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene von 10 – 16 Jahren“ und „Sprachförderprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene von 17 – 25 Jahren“. In beiden Kategorien wird jeweils ein Hauptpreis in Höhe von 25.000 Euro sowie ein Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro vergeben.

    Ausschreibung und Bewerbung
    Die Ausschreibung für den Preis erfolgt erstmalig vom 01. Februar bis 31. März 2021. Es können sich gemeinnützige oder öffentliche Projektträger aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben.

    Das Projekt kann im schulischen oder außerschulischen Kontext stattfinden, darf aber nicht Teil des Regelunterrichts sein. Es sollte zielgruppen- und wirkungsorientiert konzipiert sein und auf aktuellen Erkenntnissen der Sprachdidaktik beruhen. Großen Wert legen wir außerdem auf eine praxisnahe Umsetzung, die der Zielgruppe des Projekts unmittelbar zugutekommt – primär wissenschaftliche Vorhaben werden nicht ausgezeichnet. Ausführliche Informationen finden Sie in der Ausschreibung.

    Sind Sie interessiert? Hier finden Sie weiterführende Informationen.

  • Mittwoch, 31. März 2021

    8. Tanztreffen der Jugend

    Gesucht werden Solo-/Duo- und Ensemble-Stücke sowie mediale Tanzprojekte von und mit Jugendlichen! Das 8. Tanztreffen der Jugend ist geplant vom 17. bis 24. September 2021. Einsendeschluss ist der 31. März 2021. Für die Teilnahme am 8. Tanztreffen der Jugend werden nicht nur fertige Tanzstücke eingeladen. Die Veranstalter möchten auch allen Formaten Raum geben, die trotz der pandemiebedingten Einschränkungen Wege finden, mit Bewegungssprachen des zeitgenössischen und/oder urbanen Tanzes auch unter Einbeziehung verschiedener Medien zu experimentieren und in Projekten und Stücken zu eigenen Ausdrucksformen zu finden, sowohl in Schulen, freien Kontexten und Tanzschulen als auch in Theatern und Jugendeinrichtungen, mit oder ohne Anleitung.

    Es gibt keine zeitlichen, formalen oder thematischen Vorgaben. Egal, welche Ausgangspunkte es gibt, egal, ob 10 Minuten oder zwei Stunden: Wie immer geht es im Tanztreffen der Jugend darum, Tanzkunst zu zeigen – ob in gänzlich neuer Präsentationsform, Werkstattformaten oder als Stücke – und diese mit allen Akteur*innen zu teilen und um Sichtweisen und Perspektiven zu bereichern.

    Die Auswahl der teilnehmenden Ensembles wird von einer unabhängigen Jury getroffen. Um das Tanztreffen der Jugend realisieren zu können, werden analoge und digitale Formate konzipiert, die den dann geltenden Bedingungen der Pandemie entsprechen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass das Tanztreffen der Jugend live vor Ort stattfinden kann. Im Zentrum des Treffens stehen die eingeladenen Teilnehmer*innen und Choreograf*innen sowie ihr Austausch untereinander in unterschiedlichsten Formaten.

    Weitere Infos & Bewerbung hier.

  • Mittwoch, 03. Februar 2021

    Informationsveranstaltung zu „It`s your Party-cipation“am 3. Februar

    Mit „It`s your Party-cipation“ initiiert das Deutsche Kinderhilfswerk bundesweit Bündnisse, die in Projekten der kulturellen Bildung einen Fokus auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen legen und sich mit den Kinderrechten auseinandersetzen. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche aus finanziell oder sozial benachteiligten Familien von 3 bis 17 Jahren. Als Partner und Förderer im Programm „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fördert das Deutsche Kinderhilfswerk von 2018-2022 außerschulische Projekte der kulturellen Bildung mit über 5 Millionen Euro.

    Die nächste Informationsveranstaltung findet digital statt! Am 3. Februar 2021, von 14.00 – 15.15 Uhr über den Anbieter "ZOOM". Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die das Programm „It´s your Party-cipation“ näher kennenlernen und Beteiligungsprojekte mit Kindern und Jugendlichen umsetzen möchten. Wenn Sie eine Projektidee haben und damit auf der Suche nach einer Förderung sind, können wir gern für diesen Tag zwischen 15:30 und 17 Uhr einen individuellen Beratungstermin vereinbaren. Geben Sie dies – sowie die gewünschte Uhrzeit für Ihren Termin – bitte bei Ihrer Anmeldung an. Sollte ein Beratungsgespräch in dem genannten Zeitfenster für Sie nicht möglich sein, finden wir gemeinsam einen anderen Termin. Ihre Anmeldung schicken Sie bitte bis zum 01.02.2021 an kulturmachtstark@remove-this.dkhw.de . Wir lassen Ihnen dann am 02.02.2021 die Zugangsdaten zur Veranstaltung zukommen.

    Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kinderrechte.de/kinderrechtebildung/kultur-macht-stark/.

  • Sonntag, 31. Januar 2021

    Schreibwettbewerb „Junges Literaturforum Hessen-Thüringen“ sucht literarischen Nachwuchs

    Bis Ende Januar nächsten Jahres noch können talentierte junge Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren selbstgeschriebene Texte beim Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen einreichen. Der Schreibwettbewerb wird gemeinsam vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Thüringer Staatskanzlei ausgeschrieben und lädt Jugendliche und junge Erwachsene ein, ihre selbstverfassten Texte einzureichen und einen der zahlreichen Preise zu gewinnen.

    Mitmachen können alle Schreibbegeisterten zwischen 16 und 25 Jahren, die in Hessen oder Thüringen leben. Auch wer woanders wohnt, aber eine Schule oder Hochschule in einem der beiden Länder besucht, kann teilnehmen. Zu gewinnen gibt es zehn Geldpreise zu je 800 Euro, die Teilnahme an einem Workshop mit Schriftstellern sowie Veröffentlichungen im Jahrbuch „Nagelprobe“. Die besten Texte nehmen zudem am hr2-Literaturpreis teil. Dabei können die Jungautoren sich und ihre Werke den Hörern der Sendung „Spätlese“ vorstellen. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2021.

    Die genauen Teilnahmebedingungen stehen auf www.kunst.hessen.de/junges-literaturforum.

  • Freitag, 01. Januar 2021

    Deutsch-Französischer Freiwilligendienst Kultur (DFFD Kultur)

    Im September 2014 hat das Kulturbüro Rheinland-Pfalz den Deutsch-Französischen Freiwilligendienst Kultur gemeinsam mit seiner Partnerorganisation, dem Verein VEFA im Haus Rheinland-Pfalz in Dijon und mit acht Einsatzstellen in Deutschland sowie sechs in Frankreich ins Leben gerufen. Im aktuellen siebten Jahrgang absolvieren 20 französische Freiwillige einen DFFD in Kultureinrichtungen in Deutschland und ebenso viele deutsche Freiwillige in Frankreich. Die Einrichtungen in Deutschland befinden sich momentan in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Sachsen. Einen Überblick über die aktuellen Einsatzstellen in Deutschland finden Sie auf der Homepage:
    https://www.dffd-kultur.de/informationen-fur-deutsche-einsatzstellen-die-einen-franzosischen-jugendlichen-aufnehmen-mochten/ 

    Für den Jahrgang 2021/2022 mit Start zum 1. September 2021 möchte das Kulturbüro den DFFD Kultur ausbauen und sucht weitere Kultureinrichtungen, die am DFFD Kultur teilnehmen möchten. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Céline Mühl, 02621/62315-17, muehl@kulturbuero-rlp.de, oder Lukas Nübling, 02621/62315-10, nuebling@kulturbuero-rlp.de. Da das Bewerbungsverfahren für die französischen Freiwilligen im Frühjahr 2021 startet, wäre es umso besser, je früher sie von Ihrem Interesse erfahren.

    Weitere Infos dazu hier.